Rapid dreht Blitz-Rückstand und schlägt LASK in spektakulärem 4:2

ADMIRAL Bundesliga – Meistergruppe

22.03.2026 | Allianz Stadion


Das Spiel begann spektakulär: Der LASK ging bereits nach wenigen Sekunden durch Samuel Adeniran in Führung (1.). Ein früher Schockmoment für Rapid, der jedoch nicht lange anhielt. Die Hütteldorfer reagierten prompt – Jakob Schöller stellte nach einem Eckball nur drei Minuten später per Kopf auf 1:1 (4.). Diese schnelle Antwort gab Rapid sofort Stabilität und Kontrolle im Spielaufbau.

Früher Schock – und die perfekte Antwort


Die Begegnung zwischen Rapid und dem LASK begann mit einem echten Paukenschlag: Bereits nach wenigen Sekunden nutzten die Gäste einen Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus. Samuel Adeniran traf zur frühen Führung und stellte das Spiel sofort auf den Kopf.
Doch Rapid zeigte eine Reaktion, wie man sie von einer Mannschaft in Topform erwartet. Nur wenige Minuten später sorgte Jakob Schöller nach einem präzise getretenen Eckball per Kopf für den Ausgleich. Ein schneller Ausgleich, der dem Spiel sofort eine neue Richtung gab und den Hausherren Sicherheit verlieh.

Dominanz durch Spielkontrolle
Nach der turbulenten Anfangsphase übernahm Rapid zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit hohem Ballbesitz und auffallend sauberem Kombinationsspiel diktierten die Grün-Weißen das Tempo und ließen den LASK phasenweise kaum zur Entfaltung kommen.
Immer wieder gelang es, sich über die Flügel und das Zentrum strukturiert nach vorne zu kombinieren. Besonders auffällig war die Ruhe im Spielaufbau und die Präzision im Passspiel, wodurch sich mehrere gute Möglichkeiten ergaben.
Die verdiente Führung fiel schließlich in der 33. Minute: Nach einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen schloss Bendeguz Bolla eine präzise Hereingabe souverän zur 2:1-Führung ab.
Bis zur Pause blieb Rapid die klar spielbestimmende Mannschaft, während der LASK nur vereinzelt für Entlastung sorgen konnte.

Schlüsselphase nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Der LASK versuchte, mehr Druck aufzubauen, doch Rapid blieb defensiv stabil und setzte immer wieder kontrollierte Akzente nach vorne.
Ein entscheidender Moment folgte kurz nach Wiederbeginn: Rapid-Keeper Niki Hedl bewahrte seine Mannschaft mit einer starken Parade vor dem möglichen Ausgleich und hielt damit die Führung fest.
In der 65. Minute baute Rapid den Vorsprung weiter aus. Nach einem Handspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Bendeguz Bolla souverän verwandelte und damit seinen Doppelpack schnürte.

Spannung durch den Anschlusstreffer
Trotz der klaren Spielkontrolle blieb der LASK gefährlich. In der Schlussphase nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit in der Rapid-Defensive und verkürzten durch Moses Usor auf 3:2.
Plötzlich war die Partie wieder offen, und die Intensität nahm nochmals deutlich zu. Der LASK witterte seine Chance, während Rapid gezwungen war, defensiv konzentriert zu bleiben.

Entscheidung und verdienter Heimsieg
Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer setzte Rapid den entscheidenden Konter. Nach einem schnellen Angriff fand der Ball den Weg zu Kapitän Matthias Seidl, der überlegt zum 4:2 abschloss und damit die Entscheidung herbeiführte.
In der Schlussphase ließ Rapid nichts mehr anbrennen und brachte den verdienten Heimsieg souverän über die Zeit.

Einordnung der Partie
Mit diesem Erfolg setzt Rapid seinen starken Lauf in der Meistergruppe fort und etabliert sich als ernstzunehmender Verfolger im Titelrennen. Besonders bemerkenswert ist dabei die spielerische Entwicklung der Mannschaft, die mit strukturiertem Kombinationsfußball und hoher Effizienz überzeugt.
Der LASK hingegen zeigte zwar phasenweise offensive Qualität, konnte jedoch über weite Strecken nicht die nötige Stabilität aufbringen, um dem Druck der Hausherren standzuhalten.

ADMIRAL Bundesliga – Meistergruppe, 2. Runde
SK Rapid Wien – LASK 4:2 (2:1)

Tore:
0:1 Adeniran (1.)
1:1 Schöller (4.)
2:1 Bolla (33.)
3:1 Bolla (65., Elfmeter)
3:2 Usor (79.)
4:2 Seidl (85.)

Ausschlüsse:
keine

Zuschauer: 13.591
Spielort: Allianz Stadion, Wien